Die liebe Technik wird immer kleiner und kompakter und kann dabei gleichzeitig immer mehr leisten. Diese Entwicklung ist auch bei tragbaren Computern angekommen. Die kleinste Variante hört auf den Namen Netbook, und ist noch einmal eine Klasse unter den Notebooks und Subnotebooks angesiedelt. Diese Geräte existieren bereits seit einigen Jahren und haben sich ihre kleine Nische auf dem Computermarkt längst erobert. Insbesondere dann, wenn Leistung keine große Rolle spielt und der Preis gleichzeitig nicht zu hoch liegen darf, ist das Netbook einen Blick wert. Der folgende Artikel klärt über die Vor- und Nachteile der Geräteklasse auf.
Der größte Vorteil fällt sofort beim ersten Anschauen eines Netbooks ins Auge. Diese Geräte sind so klein, dass Sie auch in normalen Damenhandtaschen verstaut werden können. Dann ist zwar nicht mehr viel Platz für den restlichen Inhalt, aber so bekommt man immerhin eine Illustration davon, wie groß - oder klein - diese tragbaren PCs sind. Dementsprechend fällt auch das Gewicht aus. Im Rucksack oder der erwähnten Handtasche dürfte das Gewicht von einigen hundert Gramm nicht einmal wirklich spürbar sein. Die Vorteile, die sich daraus entwickeln, sind unter anderem eine extreme Mobilität. Notebooks sind zwar ebenfalls unterwegs zu gebrauchen, mit einem Gewicht von einem Kilogramm aufwärts sind diese jedoch nicht unbedingt leicht. Ein Netbook hingegen kann als idealer Begleiter angesehen werden. Die Abmessungen des Displays sind natürlich wesentlich kleiner als beim Notebook, was dazu führt, dass diese Geräte für das Surfen zwischendurch und das Abtippen einiger Zeilen Text in einer Vorlesung an der Universität beispielsweise zwar geeignet sind. "Echte" Computer können die Netbooks hinsichtlich ihrer Ergonomie jedoch nicht ersetzen, dazu fehlt es schlicht an Bildschirmfläche. Große Tabellen auf Netbooks zu bearbeiten ist keine angenehme Angelegenheit, aber dafür wurden diese Geräte schließlich auch nicht erfunden.
Netbooks waren zu Beginn deutlich von der nächstgrößeren Klasse, den Subnotebooks, getrennt. Die Bildschirme waren deutlich kleiner, die Leistung bewegte sich in sehr überschaubaren Bahnen. Mittlerweile verlaufen die Grenzen jedoch fließend, denn neue Netbooks gibt es in Größen, die bis an die Subnotebooks heranreichen. Displaygrößen bis hin zu Diagonalen von 11,6 Zoll sind keine Seltenheit mehr, was die Geräte schon in das Feld der Subnotebooks rückt. Man sollte sich sicher sein, dass man ein optisches Laufwerk wie beispielsweise einen DVD-Brenner nicht benötigt, denn Netbooks werden grundsätzlich ohne Laufwerke dieser Art ausgeliefert. Um Daten auch ohne Internetanschluss auf das Netbook zu transferieren, kommen stattdessen USB-Sticks zum Einsatz. Da diese inzwischen mit DVD-ähnlichen Kapazitäten zu einem sehr vertretbaren Preis erhältlich sind, ist dies nicht unbedingt ein gewichtiger Nachteil. Man sollte bei diesen Geräten außerdem darauf achten, so viel integrierte Hardware wie möglich mitzunehmen. Hochwertige Boxen oder eine Webcam zu Hause zu haben, ist zwar schön, allerdings werden diese wohl nur in den seltensten Fällen mit auf die Reise genommen. Und genau dort liegt nun einmal der Haupteinsatzzweck der Netbooks.
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